Architektur kostet Raum by Manfred Berthold (auth.)

By Manfred Berthold (auth.)

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Interaktionsbeziehungen im Dienstleistungsmarketing: Zusammenhänge zwischen Zufriedenheit und Bindung von Kunden und Mitarbeitern

Der Autor Dr. Michael A. Grund promovierte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Manfred Bruhn an der Universität Basel. Er arbeitet derzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Geschäftsführender Assistent am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere advertising und Unternehmensführung (Prof. Dr. Manfred Bruhn), am Wirtschaftswissenschftlichen Zentrum (WWZ) der Universität Basel.

Mensch und Ökonomie: Wie sich Unternehmen das Innovationspotenzial dieses Wertespagats erschließen

Moderne Unternehmen stehen heute einer Vielzahl von Spannungsfeldern gegenüber. Diesen Spannungsfeldern ist gemein, dass sie die version eines Dilemmas, eines scheinbar kaum überwindbaren Gegensatzes in der heutigen Zeit darstellen: des Gegensatzes zwischen ökonomischen Werten und gemeinschaftlich anerkannten Wertvorstellungen.

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Dass Kosteneinsparung um jeden Preis neben dem Qualitätsverlust auch zu einer Verteuerung der Bauausführung führen kann, können wir bereits im 17. , am 17. Juli 1683 deutlich wird: „An Louvois, Eure Durchlaucht. Es sind etliche Bauwerke aus den verflossenen Jahren, die zu keynem Ende gekommen sind und zu keynem Ende kommen, und das alles, Euer Durchlaucht, weil diese Konfusion besteht, welche die häufigen Preisnachlässe verursachen, die bei den Bauten Eurer Durchlaucht gewährt werden, denn es ist gewiß wahr, daß alle diese Vertragsbrüche, Wortbrüche und Erneuerungen der Ausschreibung nur dazu angethan sind, einem als Unternehmer alle die Armseligen herbeyzuziehen, die auf Gottes Erde nicht wissen, was thun, die Spitzbuben und Nichtskönner, und daß sie alle die verjagen, die haben, was notthut und die ein Unternehmen zu führen verstehen.

Sie sind Hilfsmittel zur Emanzipation, zur vollständigen Besetzung unseres Planeten und darüber hinaus. “83 „Der Transport dieser Waren erforderte aber seinerseits wieder unverhältnismäßig viel Energie. Daher wurden nur Luxusgüter über weite Strecken befördert. “84 Auch „den Baumeistern mittelalterlicher Kathetralen blieb nichts anderes übrig, als sparsam mit Material umzugehen, weil das Know-how und das technische Instrumentarium der Antike weitgehend vernichtet wurden; dies zwang zu konstruktiver Ökonomie.

Die soziale Stellung des Architekten war ursprünglich die eines gebildeten Handwerkers. Hierzu führt Müllerr aus: „Im alten Griechenland zählte der Architekt trotz seiner vielseitigen beruflichen Bildung zur Gruppe der bavausoi. Unter diesem Begriff fasst die antike Gesellschaftstheorie alle diejenigen Personen zusammen, die sich ihren Lebensunterhalt mit ihrer Hände Arbeit verdienten. Zu den banausoi gehörten auch alle Berufe, die heute im Bereich der bildenden Kunst anzutreffen sind. Das Besondere in der Stellung des griechischen Architekten lag darin, dass ihn gewisse Fähigkeiten vom Handwerker unterschieden.

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