Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die by Jörg Baberowski

By Jörg Baberowski

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Strategischer Wettbewerb: Marktokonomische Grundlagen, Produktdifferenzierung und Innovation (Springer-Lehrbuch)

Einf? hrung in die theoretischen Grundlagen des strategischen Wettbewerbs: Der Autor analysiert die gewinnmaximierenden Entscheidungen von Unternehmen unter der Bedingung strategischer Interaktion bei homogenen und differenzierten G? tern. Im Zentrum stehen dabei die Herleitung und Erl? uterung der Bedingungen maximalen Gewinns mit Blick auf die Aktionsparameter Preis, Produktionskapazit?

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Anm. 3), S. 5. 44 Dass dies auf die soziale Welt kaum zutrifft, versteht sich fast von selbst. 45 Searles aus institutionellen Tatsachen gebaute soziale Welt – so dürfte klar sein – qualifiziert sich nach diesem Kriterium überhaupt nicht, denn bei ihr würde niemand daran zweifeln, dass diese Gegenstände Produkte historischer Ereignisse und sozialer Prozesse sind. Was kann aber jenseits solcher »Entlarvungen«, mit denen nicht zu rechnen ist, der Nutzen der Searlschen Theorie für sozialwissenschaftliche oder historische Forschung sein?

S. 414. 52 Zur Kritik an Bourdieus Vorstellung vom Menschen als »Dreiviertelautomaten« siehe: Heiko Droste, »Habitus und Sprache. Kritische Bemerkungen zu Pierre Bourdieu«, in: Zeitschrift für historische Forschung 28 (2001), S. 95–120, hier S. 104. 53 Vgl. Ian Maclean, »The Process of Intellectual Change: A Post-Foucauldian Hypothesis«, in: Cultural History after Foucault, hrsg. von John Neubauer (Berlin & New York: de Gruyter, 1999), S. 163–165, hier S. 166. Wa n d e l u n d s e i n e Re p r ä s e n tat i o n 49 schließlich Kuhns Theorie des Paradigmenwechsels:54 Alle diese offenbar attraktiven Theorien laufen darauf hinaus, die Erklärung von Wandel eher zu erschweren.

Repräsentationen sozialer Ordnungen ›im Wandel‹ Wie hängen die Veränderungen von ›sozialen Ordnungen‹ und von deren ›Repräsentationen‹ zusammen? 13 Beschreibung von Wandel braucht ein Vorher und ein Nachher; dazu tritt dann eine Beschreibung, Erklärung, Theorie darüber, wie aus Zustand A Zustand B werden konnte. Und sie braucht vor allem, unabhängig davon, ob von ›sozialem‹ oder ›kulturellem‹ oder sonst einem Präfix-Wandel die Rede ist, eine große Anzahl gesellschaftlicher und kultureller Gegebenheiten, die sich nicht wandeln.

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