Angewandte und Experimentelle Neuropsychophysiologie by Michael Trimmel

By Michael Trimmel

Das Buch behandelt die biologischen, technischen und experimentellen Grundlagen der Hirnpotentialforschung, zeigt eine Reihe von Analysemethoden (Frequenzanalysen, evozierte Potentiale) auf und gibt eine Übersicht über bekannte Kennwerte (z. B. Alphaaktivitäten, P300, Bereitschaftspotential, D.C. shifts). Es zeigt exemplarische Anwendungen der Neuropsychophysiologie in der Persönlichkeits- und Streßforschung, Zusammenhänge mit Intelligenz und Konzentrationsleistung sowie Anwendungen in der Legasthenieforschung, der Neurotoxikologie und der Umweltforschung. Das Buch ist einerseits eine Übersichtsarbeit, enthält andererseits aber auch neueste Forschungsergebnisse des Autors.

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In thalamischen Ableitungen (Rebert, 1973; Yingling & Skinner, 1975) wurde ebenfalls eine vennehrte Erregungsaktivität während negativer Potentiale und eine venninderte Aktivität während positiver Potentiale festgestellt. Goff et al. (1978) vennuten, daß auch das Bereitschaftspotential eme Depolarisation der Dendriten darstellt. Gerbrandt und Fowler (1980) zeigten im Tierversuch, daß eine taktile oder elektrische Stimulation der Fonnatio Reticularis nicht nur zu einer synchronisierten Hippokampusaktivität führt, sondern für die BIOLOGISCHE GRUl'iDLAGEN 23 Dauer der Stimulation auch zu negativen Gleichspannungsänderungen im Hippokampus und im Neokortex (im Motorkortex, somatosensorischen und parietalen Kortex und mit kleinerer Amplituden am frontalen und posterioren Kortex).

L V/Stunde. 5 Kontaktvermittler Der elektrische Übergang vom Gewebe zur Elektrode wird mit einem Kontaktvermittler (Elektrolyt, Elektrodenpaste, Elektrodengel) hergestellt. Bei Biosignalableitungen im Mikrovoltbereich und im besonderen bei Langzeitableitungen werden nach Zipp, Hennemann, Grunwald und Rohmert (1980) Leistungsanforderungen in fünf Merkmalsgruppen gestellt: 1) Elektrische Langzeitkontaktsicherheit (Austrocknungsneigung, Resorbierbarkeit, Verflüssigungsneigung), 2) Meßgenauigkeit (Größe der Bewegungsstörspannung, spontane Störspannungen, Reduktion der Hautimpetanz, Rauschen, Offsetgleichspannung), 3) Akzeptabilität (Hautverträglichkeit, Aussehen, Geruch), 4) Praktikabilität (Reinigungsfreundlichkeit, Vorratsanzeige, Dosierbarkeit), 5) Wirtschaftlichkeit (Kosten, Lagerfähigkeit, Korrosion der Elektroden).

B. Speckmann, Caspers & Elger, 1984). Im Gegensatz zu Nervenzellen generieren Gliazellen weder Aktionspotentiale noch postsynaptische Potentiale und unterscheiden sich von anderen Zellen dadurch, daß ihr Membranpotential von der extrazellulären Kaliumkonzentration beeinflußt wird. B. Lehmenkühler, 1979; Somjen, 1973, 1978). B. , 1984). Daß es sich bei der EEG-Aktivität um eme von subkortikalen Strukturen gesteuerte Aktivität handelt, konnten Creutzfeldt und Struck (1962) zeigen. Wurde die Hirnrinde von den subkortikalen Strukturen getrennt, aber sonst mit Blut normal versorgt, konnten die rhythmischen Potentiale im spontanen EEG nicht mehr abgeleitet werden.

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