Afrika Jahrbuch 1998: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft by Rolf Hofmeier (auth.), Rolf Hofmeier (eds.)

By Rolf Hofmeier (auth.), Rolf Hofmeier (eds.)

Inhalt
Eine regelmäßige Beobachtung und Bewertung der vielfältigen politischen,wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in allen afrikanischenStaaten ist angesichts der unzureichenden und verstreuten generellenBerichterstattung selbst für den besonders Interessierten außerordentlichschwierig. Das nunmehr im zwölften Jahr für 1998 vorgelegte Afrika Jahrbuchverfolgt das Ziel, allen mit Afrika beschäftigten Personen an einer Stelleeinen kompakten und präzisen Überblick über alle wesentlichen Ereignisseeines Kalenderjahrs zu ermöglichen. Im Zentrum des Jahrbuches steht die nach einheitlichem Rastererfolgende Darstellung der Entwicklung im Berichtsjahr in den einzelnenLändern, in den vier Subregionen des subsaharischen Afrika und in denwichtigsten Regionalorganisationen. Zusätzlich zum Länderteil informiert dasJahrbuch über die deutsch-afrikanischen Beziehungen und analysiert einigeherausgehobene aktuelle Themen. Ein Anhang gibt einen Überblick überdeutschsprachige Neuerscheinungen sozial- und wirtschaftswissenschaftlicherLiteratur über Afrika. Aus dem Inhalt: Rolf Hofmeier, Afrika 1998 - Das Jahr im Überblick Rolf Hofmeier, Deutsch-afrikanische Beziehungen 1998 Aktuelle Einzelanalysen Kogila Moodley, Die Zerbrechlichkeit der Zivilgesellschaft inSüdafrika twine Jakobeit, Die Afrikapolitik der Volksrepublik China:Großmachtanspruch, Pragmatismus und die Rivalität mit Taiwan Peter Körner, Regionalisierung internationalenKonfliktmanagements: Die multinationale westafrikanische EingreiftruppeECOMOG Ursula Günther, Die Bedeutung des Islam im subsaharischen AfrikaErhard Kamphausen, Gesellschaftliche Umbruchprozesse und neuereligiöse Bewegungen im afrikanischen Christentum Entwicklungen in Ländern und Regionen: Westafrika Benin Burkina Faso Côte d'Ivoire Gambia Ghana Guinea Guinea-Bissau Kap Verde Liberia Mali Mauretanien Niger Nigeria Senegal Sierra Leone Togo Zentralafrika Äquatorial-Guinea Gabun Kamerun DR Kongo Sao Tomé und Príncipe Tschad Zentralafrikanische Rep

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Das Listensystem im Proportionalwahlsystem erlaubt dem ANC-Vorstand, die politische Karriere von Kandidaten je nach Plazierung auf dieser Liste zu bestimmen, und diese sind dann nicht mehr ihrer örtlichen Parteigruppierung rechenschaftspflichtig. Mitglieder lokaler Parteigruppierungen fühlen sich entfremdet und ehemals lebendige Parteistrukturen lösen sich auf. Debatten über kontroverse Themen werden nicht einmal innerhalb der ANC-Fraktion im Parlament ermutigt. Als ANC-Abgeordnete die umstrittene Invasion der südafrikanischen Armee in Lesotho 1998 oder die Weigerung des ANC, den Bericht der Wahrheitsund Versöhnungskommission anzunehmen, diskutieren wollten, wurde die Debatte erstickt.

Denn bei diesen Infrastrukturprojekten wurden oft die Unterhaltungs- und Folgekosten nicht hinreichend bedacht, so daß die einst eindrucksvollen Gebäude oder Verkehrsverbindungen heute verfallen. Ein notorisches Beispiel ist in diesem Zusammenhang die mit chinesischer Hilfe zwischen 1970 und 1976 zwischen Tanzania und Zambia gebaute Tazara-Eisenbahn, deren Lokomotiven zunächst für die Bergstrecke zu schwach waren und bei der die logistischen Probleme das afrikanische Personal von Beginn an überforderten.

Die Ablehnung und zeitweilige Isolierung Chinas durch den Westen nach 1989 wurde von vielen Staaten Afrikas nicht geteilt, die zudem selbst in dieser Phase mit den Demokratieforderungen und dem Strukturanpassungsdruck des Westens zu kämpfen hatten. Gegen die ökonomische und politische Hegemonie des Westens lag daher sowohl für Afrika als auch für China in den 90er Jahren eine Intensivierung der Zusammenarbeit nahe. Nach einer kurzen Zusammenfassung der chinesisch-afrikanischen Beziehungen vor 1989 konzentriert sich dieser Beitrag auf die gegenwärtige dritte Phase, in der die Volksrepublik China inzwischen eine pragmatische Afrikapolitik verfolgt und sich bemüht, den eigenen Großmachtanspruch auch durch die Präsenz im subsaharischen Afrika zu unterstreichen.

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